Konventionelle Kariesdiagnose

Konventionelle Kariesdiagnose mit Sonde Zahnwissen|Karies|Diagnose|Konventionelle-Kariesdiagnose Drei - Der gesunde Zahn
Weil eine tiefer liegende Karies mit dem Auge kaum sichtbar ist, benutzte der Zahnarzt bislang eine spitze Sonde, mit der er die Härte der Zahnsubstanz prüfen konnte. Bei dieser Untersuchung kann der Zahnarzt jedoch nicht das Zahninnere betrachten.
Gerade bei dem Verdacht auf Fissurenkaries – also Karies in den Zahngrübchen - ist diese Methode nicht mehr ausreichend, um eine sichere Diagnose zu stellen.
 
Nur jede dritte Karies wird durch dieses manuelle Abtasten der Oberfläche erkannt. Aufgrund der anatomischen Tropfenform der Fissuren, kann die Sonde nicht in den kariösen Bereich vordringen. So erfolgt die Diagnose meist erst dann, wenn die Schmelzoberfläche bereits Veränderungen aufweist oder bei der Sondierung einbricht.