Ernährung

Schokolade Zahnwissen|Prophylaxe|Ernährung|Säuren Schokolade - Der gesunde Zahn
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie viel Zucker Sie jährlich zu sich nehmen?
 
In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei rund 35 kg Zucker im Jahr, was einem Tagesverbrauch von ca. 95 g entspricht.
 
Dabei gilt: Je öfter Sie Zucker zu sich nehmen, desto höher ist Ihr Kariesrisiko!

Laut der Weltgesundheitsorganisation leiden ca. 95 Prozent aller Europäer unter kariösen Zähnen. Dabei wird die Kariesentstehung nicht nur von einer schlechten Mundhygiene begünstigt, sondern auch von einer zuckerreichen Ernährung.


 





Nicht nur Zucker schädigt die Zähne, auch häufiger Kontakt mit Säuren kann zu Zahnschäden führen.

Apfel- und Zitronensäure, sowie Essig-, Kohlen- und Phosphorsäuren kommen in verschiedenen Lebensmitteln vor. Die Apfel- und Zitronensäure findet man besonders in Früchten und Fruchtsäften, sowie in vielen Speisen und Getränken als Zusatz. Die Essigsäure ist in Salatsaucen und eingelegtem Gemüse enthalten. Kohlensäure ist für die Spritzigkeit von Erfrischungsgetränken zuständig und Phosphorsäure wird Cola-Getränken zugesetzt.

Durch die Säuren werden Mineralstoffe aus den Zähnen herausgelöst und damit kann Karies entstehen. Besonders stark wirkt die Apfel- und Zitronensäure. Wenn zusätzlich noch große Mengen an Zucker verzehrt werden, erhöht sich das Risiko für Zahnschädigungen nochmals. Diese Kombination finden wir in „sauren“ Süßwaren wie Brause, Drops oder Lutscher und in Getränken wie zum Beispiel Cola, Eistee oder Limonade.

Achten Sie daher darauf, dass mehrere Stunden zwischen dem Verzehr von säurereichen Mahlzeiten liegen. Regen Sie die Speichelproduktion durch Kauen von zuckerfreiem Zahnpflegekaugummi an, denn der Speichel mildert die Wirkung der Säuren und trägt zur Remineralisation der Zahnsubstanz bei. Wenn Sie ein Stück Käse oder ein Glas Milch mit der Mahlzeit zu sich nehmen, erzielen Sie einen ähnlichen Effekt. Wegen des hohen Kalziumgehaltes sind Milchprodukte generell zu empfehlen.






„Saure“ Nahrungsmittel

  • Fruchtsäfte, Wein
  • Cola-Getränke, Eistee, Limonaden
  • Zitrusfrüchte, Rhabarber
  • Beeren wie Johannisbeeren, Stachelbeeren usw.
  • Süßwaren mit Fruchtsäuren
  • Sauer eingelegtes Gemüse (Sauerkraut, Gurken etc.)
  • Saure Milchprodukte (Kefir, Buttermilch etc.)
  • Essig